Einweihnung Birchli Mitte Mai 2008

Ein Ort, um Gemeinschaft und Frieden zu leben

Mit einer schlichten Einweihungsfeier wurde am 18.Mai 2008 das neu erbaute Pfadiheim Birchli in Einsiedeln den Benützern übergeben. Es dient vor allem Pfadi, Schulen, Pfarreien und weiteren Jugendgruppen als Unterkunft für Lager und Weekends.
 
  Behördenvertreter, Vereins- und APV-Mitglieder sowie Nachbarn verfolgen die Einweihungsfeier.
 

«Möge auch das neue Birchli ein Ort sein, wo Gemeinschaft und Frieden praktisch gelebt und erlernt werden können.» Diese Bitte und Erwartung sprach Martin Kopp / King, Generalvikar für die Urschweiz, während der Einweihungszeremonie aus, zu der aktive Pfadi, Behördenvertreter Mitglieder des APV und des Heimvereins sich versammelt hatten.

 
  Martin Kopp / King segnet das Pfadiheim und seine künftigen Benützer/innen.
 

In nur halbjähriger Bauzeit war der von Architektin Cornelia Broggi / Kess geplante Neubau realisiert worden. Er ersetzt  das einstige «Feuerlilienheim», welches nach über 50 Jahren durch intensive Benützung verbraucht war und dessen Sanierung sich nicht mehr lohnte. Entstanden ist ein energie-optimiertes Holzhaus mit 32 Plätzen, das dem Umweltschutz-Anliegen der Pfadibewegung entspricht und für die Benützer helle, angenehme Räume bereitstellt.

Der Verein Pfadiheime St. Georg als Träger des Birchli konnte für dieses Bauprojekt auf breite Unterstützung zählen: Nicht nur der Stadtverband und der Stiftungsverband, sondern auch viele einzelne Kirchgemeinden und Pfarreistiftungen trugen zur Finanzierung bei. Wichtige Beiträge kamen auch vom Zürcher Kantonalverband für Sport, vom APV, von verschiedenen Stiftungen sowie von Vereinsmitgliedern und Pfadi-Freunden.

 
  Musikalisch begleitete die Band «nonsequence» die stimmungsvolle Feier.
 

Vereinspräsident Rolf Steiner / Plato dankte an der Einweihungsfeier für die grosse geleistete Arbeit und die generöse Unterstützung. Abgeschlossen wurde die Feier mit einem Gespräch am runden Tisch, an dem Pfadi-Distriktsleiter Markus Näpflin / Dingo für die aktiven Pfadi, Architektin Kess, der Einsiedler Verkehrsdirektor Hubert Hubregtse und der langjährige Verwalter des «alten» Birchli, Pfarrer Res Burch (Kloten) ihre Sicht eines Pfadiheims schilderten: ein Begegnungsplatz für junge Leute und ein Ort, wo sie wichtige Erfahrungen machen können.

 
  Gespräch «am runden Tisch»: Architektin Cornelia Broggi / Kess, Distriktsleiter Markus Näpflin / Dingo, Heimvereins-Präsident Rolf Steiner / Plato, Verkehrsdirektor Hubert Hubregtse und Pfarrer Res Burch (v.l.n.r.)
 
So steht das neue Birchli als modernes Pfadiheim zu seiner Tradition: Die ersten Lager und Weekends fanden vor 50 Jahren im Rahmen der Aktion «Feuerlilie» des Verbandes Katholischer Pfadi VKP  statt. Die Feuerlilie wollte – in der Zeit des Kalten Krieges – mit dem aktiven Einsatz junger Menschen für den Frieden ein Zeichen setzen gegen Hass und Ausgrenzung. Am Pilgerweg von Biberbrugg über Bennau nach Einsiedeln wurden vier Bildstöcklein errichtet, die heute noch an die Feuerlilie erinnern.
zurück